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Mülsen

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13.-15. Mai 2022 · 12h Rennen Mülsen

Am Freitagmorgen kamen wir in Mülsen an und haben den gesamten Tag das Kart auf die Strecke abgestimmt. Wir waren am Freitag sehr optimistisch für das Rennen am Samstag, weil wir uns im Training dauerhaft in den Top 3-Zeiten halten konnten.

Nun war unser Optimismus und unsere Freude leider nicht von Dauer, da es in Mülsen eine Besonderheit in der Qualifikation gab. Die Quali ist nicht wie sonst nach dem Prinzip, je schneller desto besser die Startposition abgelaufen. Diesmal war es so, dass alle Fahrer aus den jeweiligen Klassen zur selben Zeit nebeneinander einen 100-Meter-Lauf zu ihrem Kart machen mussten und dort angekommen, die Mechaniker beide Vorderreifen wechseln sollten.

 

Dies lief bei uns leider nicht gut, da ich zwar schnell am Kart war, aber einer der Vorderreifen geklemmt hat und der Wechsel dadurch zu lange dauerte. Und als ob das nicht genug war, wurden wir auch noch disqualifiziert, weil wir eine Schraubenmutter nicht mit am linken Vorderreifen angebracht haben. Somit war klar, dass wir Samstag in unserer Klasse von ganz hinten starten, das hieß P20 von gesamt 30.

Ein wenig niedergeschlagen bin ich am Abend ins Bett gegangen, aber ich machte mir nicht allzu große Sorgen, da unser Kart top lief und ich ein gutes Bauchgefühl für das Rennen hatte.

Der Rennstart verlief genau wie das Quali mal anders, da wir keinen fliegenden Start machten sondern einen Le-Mans-Start. Da ich erst einmal bei einem Le-Mans-Start dabei war, war ich natürlich sehr nervös. Allerdings verschwindet diese Aufregung meistens in dem Moment, in dem ich meinen Helm aufsetze.

Nun ging es in die Startreihe und die Fahrer sammelten sich. Dann wurde die grüne Flagge geschwenkt und es ging los. Ich rannte rüber, sprang ins Kart und gab einfach nur Vollgas. Nun fuhren also 30 Karts zur gleichen Zeit nebeneinander in die erste Kurve. Ich hatte einen großartigen Start und war nach der ersten Kurve gleich auf P8.

Nach dem Start habe ich mich jede Runde kontinuierlich weiter nach vorne gekämpft, bis ich nach ca. 7 Runden das Feld anführte.

Ich konnte das Feld dann ca. 20-25 Runden anführen bis es zu einen Rennunfall kam an dem ich beteiligt war. Mir ist ein anderer Fahrer auf der Geraden in meine hintere rechte Felge gefahren, wodurch ich mich gedreht habe und auf der Wiese stand. Ich konnte zwar sehr schnell wieder weiterfahren, allerdings habe ich dadurch ca. 15 Sek. verloren, welche ich bis zum Ende meines Stints nur zum Teil wieder herausfahren konnte.

Nach mir ist mein Teamkollege gefahren, bei dem leider zweimal das Bremsgestänge aus unerklärlichen Gründen gebrochen ist. Wir waren dann natürlich alle sehr fokussiert, die verlorene Zeit aufzuholen, was auch ganz gut klappte, da wir immer noch zu den schnellsten im Feld zählten.

Am Sonntag bin ich wieder als Startfahrer angetreten und es wurden die letzten Stunden des 12h Rennens von Mülsen gefahren.

Der Start am Sonntag verlief auch wieder großartig für mich, da ich mit dem Kart wie verschmolzen bin und ich immer schneller wurde. So kam es, dass ich auch schon wie am Samstag nach wenigen Runden das Feld anführte.

Ansonsten verlief der Sonntag aber recht unspektakulär ab, da wir zwar schnell waren, allerdings viel Zeit aufzuholen hatten, da wir noch 5 Runden Rückstand auf P1 hatten durch den Materialschaden.

Am Ende der 12h von Mülsen haben wir das Rennen in der Junior Wertung auf P6 beendet und in der Trophy auf P5.

Das Endergebnis war leider sehr ernüchternd, da wir uns sehr viel mehr von dem Wochenende erhofft haben. Allerdings gehören auch solche Dinge zum Motorsport dazu.

Nun galt voller Fokus auf Templin um unsere verlorenen Punkte wieder aufzuholen.

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